Potenzialanalyse & Zielbild
Wir klären, welche Probleme gelöst werden sollen, welche Bereiche betroffen sind und ob emediaone fachlich sinnvoll passt. Daraus entsteht ein erstes Zielbild für Module, Prozesse, Aufwand und mögliche nächste Schritte.
Wenn ein Unternehmen zum ersten Mal ein ERP-System einführt, ist vieles neu: Prozesse werden hinterfragt, Daten werden sauberer strukturiert und Mitarbeitende müssen lernen, anders zu arbeiten. Genau deshalb begleiten wir die Einführung Schritt für Schritt.
Bei einer ERP-Einführung geht es nicht nur darum, eine neue Software bereitzustellen. Entscheidend ist, dass Prozesse sauber verstanden, sinnvoll abgebildet und im Unternehmen akzeptiert werden. So entsteht ein System, das im Alltag nicht nur vorhanden ist, sondern wirklich wirkt.
Je nach Größe, Modulumfang, Datenqualität, Schnittstellen und individuellen Anforderungen dauert das Onboarding typischerweise zwischen zwei und neun Monaten. Ein schlankes Setup kann schneller produktiv gehen, ein umfassendes ERP-Projekt mit mehreren Bereichen braucht mehr Abstimmung und gemeinsame Klarheit.
Der genaue Ablauf hängt vom Projekt ab. Die folgenden Phasen geben dir eine realistische Vorstellung davon, wie aus Analyse, Struktur und Abstimmung ein nutzbares ERP-System entsteht.
Wir klären, welche Probleme gelöst werden sollen, welche Bereiche betroffen sind und ob emediaone fachlich sinnvoll passt. Daraus entsteht ein erstes Zielbild für Module, Prozesse, Aufwand und mögliche nächste Schritte.
Zum Start werden Ansprechpartner, Regeltermine und nächste Schritte festgelegt. Wichtig ist ein internes Projektteam mit Entscheidungsbefugnis und mindestens einem Key-User, der die Abläufe gut kennt.
Gemeinsam schauen wir auf bestehende Abläufe, Datenquellen, Rollen, Vorlagen, Sonderfälle und Schnittstellen. Dabei wird sichtbar, was bereits passt, was neu geordnet werden sollte und wo Anpassungen sinnvoll sind.
emediaone wird passend zum vereinbarten Setup eingerichtet: Module, Rechte, Stammdaten, Ansichten, Workflows, Vorlagen und erste Prozesslogiken werden vorbereitet.
In regelmäßigen Terminen wird geprüft, ob das System den Alltag wirklich abbildet. Feedback wird eingearbeitet, offene Punkte werden priorisiert und Abläufe werden gemeinsam geschärft.
Die Einführung funktioniert nur, wenn Mitarbeitende verstehen, warum etwas verändert wird und wie der neue Ablauf funktioniert. Schulungen und klare Kommunikation sind deshalb ein fester Bestandteil.
Nach Tests, Datenprüfung und Schulung erfolgt der produktive Start. In der Anfangsphase begleiten wir die Nutzung, klären Rückfragen und helfen, das System im Tagesgeschäft zu stabilisieren.
Während des Onboardings gibt es feste Abstimmungstermine, in der Regel alle ein bis zwei Wochen. Dort werden Fortschritt, offene Fragen, Entscheidungen, Tests und nächste Aufgaben besprochen.
Diese Termine sind wichtig, weil eine ERP-Einführung viele kleine Entscheidungen sichtbar macht: Welche Daten sind relevant? Wer darf was sehen? Wie soll ein Prozess künftig laufen? Welche Sonderfälle müssen berücksichtigt werden?
Die beste Software bringt wenig, wenn niemand Zeit hat, Prozesse zu erklären, Entscheidungen zu treffen oder Mitarbeitende mitzunehmen. Deshalb sprechen wir offen darüber, welche Rolle dein Team im Onboarding hat.
Es braucht Menschen, die Prozesse kennen, Entscheidungen vorbereiten und Rückmeldungen aus dem Team bündeln.
Kunden, Artikel, Kontakte, Dokumente oder Altbestände sollten geprüft und bereinigt werden, bevor sie übernommen werden.
Key-User sollten typische Fälle testen, Sonderfälle prüfen und früh sagen, wenn ein Ablauf im Alltag noch nicht passt.
Akzeptanz entsteht nicht automatisch. Das Team sollte verstehen, warum die Veränderung passiert und welchen Nutzen sie im Alltag bringt.
Der Zeitrahmen hängt nicht nur von der Software ab. Entscheidend sind Umfang, interne Verfügbarkeit, Datenqualität, Schnittstellen, Anzahl der Abteilungen und der Grad der Individualisierung.
Geeignet für wenige Module, klare Prozesse, gute Datenbasis und ein kleines Projektteam.
Sinnvoll bei mehreren Bereichen, ersten Schnittstellen, Schulungen und abgestimmten Rollen.
Typisch bei vielen Nutzern, mehreren Abteilungen, Migration, Schnittstellen oder individuellen Erweiterungen.
Eine ERP-Einführung verändert Arbeitsweisen. Deshalb geht es nicht nur um Funktionen, sondern auch um Kommunikation, klare Rollen und realistische Erwartungen. Besonders wichtig ist, dass Führungskräfte und Key-User die Veränderung aktiv mittragen.
Alle sollten wissen, welche Probleme gelöst werden sollen und woran der Erfolg gemessen wird.
Projektverantwortliche brauchen feste Zeit für Termine, Tests, Datenprüfung und Rückfragen.
Menschen aus dem Tagesgeschäft helfen, echte Abläufe, Engpässe und Sonderfälle früh zu erkennen.
Mitarbeitende akzeptieren neue Software eher, wenn Nutzen, Ablauf und Erwartungen klar kommuniziert werden.
Nein. Es hilft, wenn wichtige Abläufe bekannt sind, aber sie müssen nicht perfekt dokumentiert sein. Im Onboarding werden Prozesse gemeinsam besprochen, sortiert und in eine sinnvolle Struktur gebracht.
Das hängt vom Umfang ab. Mindestens ein Projektverantwortlicher und einzelne Key-User sollten regelmäßig Zeit für Termine, Tests, Datenprüfung und Rückmeldungen einplanen. Ohne interne Mitarbeit verlängert sich die Einführung meist deutlich.
Ja. Oft ist ein schrittweiser Start sinnvoller als ein großer Big Bang. Wichtig ist, dass der erste Umfang sauber funktioniert und später sinnvoll erweitert werden kann.
Das ist normal. Neue Anforderungen werden gesammelt, bewertet und priorisiert. Manche Dinge gehören direkt in den Startumfang, andere sind besser als spätere Erweiterung geeignet.
In der Potenzialanalyse klären wir, welche Prozesse relevant sind, welche Module sinnvoll wären und welcher Zeitrahmen für dein Unternehmen realistisch ist.
Wir analysieren mit dir gemeinsam eure aktuelle Softwarelandschaft, identifizieren Reibungsverluste und prüfen, ob emediaone fachlich und wirtschaftlich zu deinem Unternehmen passt.
Für Unternehmen, die mit mehreren Tools, gewachsenen Abläufen und manuellen Zwischenschritten arbeiten und daraus ein klareres, besser verbundenes System machen möchten.
Wenn es fachlich und wirtschaftlich passt, folgt ein vertiefendes Strategiegespräch mit einer klaren Empfehlung für die nächsten Schritte.